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Massentransfer
Der irreversible Übergang von Schadstoffen aus einer Produktphase in dengelösten Zustand.

Metabolismus
Biochemische Prozesse in lebenden Organismen zur Umsetzung von Nahrung in Energie und Biomasse.

Methanogene (Bakterien).
Ausschließlich anaerob vorkommende Archäobakterien, die in derLage sind, ein sehr begrenztes Substratangebot (z.B. molekularer Wasserstoff, Methanol,Kohlenmonoxid, Acetat) als Elektronendonatoren zur Reduktion von Kohlendioxid zu Methan zunutzen.

Mikroorganismen
Ein Organismus von mikroskopische bis sub-mikroskopischer Größeeinschließlich Bakterien.

Mineralisation
Der vollständige Abbau einer organischen Verbindung zu Kohlendioxid undWasser.

Monte-Carlo-Verfahren zur Risikoaggregation
Die Monte-Carlo-Simulation ist ein stochastisches Verfahren zur computerbasierten Modellierung von Zufallsexperimenten und zielt darauf ab, auf Basis der Wahrscheinlichkeitsverteilungen von Einzelrisiken eine Wahrscheinlichkeitsverteilung für die Gesamtrisikoposition zu aggregieren. Grundlage dieses Verfahrens ist die Erzeugung von stochastischen Stichproben mithilfe von Zufallszahlen. Dabei wird im Detail wie folgt vorgegangen: Sind die Wahrscheinlichkeitsverteilungen der Einzelrisiken bekannt, so werden zunächst gleichverteilte Zufallszahlen in einem Intervall von null bis eins generiert. Diese werden anschließend an den zugrunde liegenden Wahrscheinlichkeitsverteilungen gespiegelt. Es erfolgt somit eine Zuweisung von Zufallsvariablen zu den verschiedenen Schadenswerten unter Berücksichtigung der jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeit. Daraufhin findet ein Simulationslauf mit den "zufällig gezogenen" Zufallsvariablen statt. Die dargestellten Schritte werden mehrere tausend Mal wiederholt, wobei sich bei jeder Wiederholung andere Risikokombinationen ergeben. Die geeignete Anzahl der Simulationsläufe richtet sich nach dem unwahrscheinlichsten Einzelrisiko - dieses sollte mindestens einmal eintreten. Ein Beispiel zur Berechnung der geeigneten Anzahl von Simulationsdurchläufen ist im praktischen Teil der Hilfedatei unter "neue Simulation" zu finden. Untenstehende Abbildung zeigt das Ergebnis einer Gesamtrisikoverteilung mit Angabe des 50%-, 80%- und 95%-Perzentils als blaue Linien.