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Flowback
Als Flowback ist die Flüssigkeit definiert, die nach einem Frac-Vorgang an die Oberfläche ge-langt. Lagerstättenspezifisch ergibt sich dabei ein Flowback aus einem Gemisch aus Frac-Fluid, Lagerstättenwasser, übertägig kondensiertem Wasserdampf und Methangas. Neben den eingesetzten Additiven des Frac-Fluids kann dieses Gemisch somit zusätzlich mögliche Reaktionsprodukte, die sich aus den Additiven während des Frac-Prozesses bilden, und mobilisierte Lösungsprodukte aus der Lagerstätte enthalten.

Frac
Durch Fracking erzeugter Riss im Reservoirgestein zur Steigerung der Permeabilität und damit der Förderung. Zur Gesteinsuntersuchung außerhalb des Reservoirs werden auch Klein- oder Minifracs nahe der Bohrlochwand durchgeführt.

Frac-Chemikalie
Chemikalie, die dem Frac-Fluid zugesetzt und beim Fracking eingesetzt wird.

Frac-Fluid
Frac-Fluide sind Flüssigkeiten, die in das Bohrloch mit hohem Druck in der gasführenden Zielformation verpresst werden und dadurch künstliche Risse erzeugt und offengehalten werden. Mit Hilfe bestimmter, konditionierter Frac-Fluide werden verschiedene Stützmittel in die durch das Fracking geschaffene Wegsamkeiten eingebracht, um diese möglichst lange zu stabilisieren und die Gasdurchgängigkeit aufrechtzuhalten. Frac-Fluide setzen sich aus Trägerflüssigkeit, Stützmitteln und Additiven (Frac-Chemikalien) zusammen.

Fracking (besser hydraulische Stimulation)
Methode vor allem der Erdöl- und Erdgasförderung, bei der in technischen Tiefbohrungen oftmals mit Horizontalablenkung eine Flüssigkeit oder Gase eingepresst werden, um im Reservoirgestein Risse zu erzeugen, aufzuweiten und zu stabilisieren und so das hydraulisch dichte Primärgestein erschließbar zu machen. In Deutschland 1961 das erste Mal eingesetzt.

Frackingphase
Begrenzter Zeitraum, in dem Fracking durchgeführt wird.